Hauptinhalt

Erneuerung Bahnhofplatz

Baustart

Die Bauarbeiten im Bereich des Bahnhofplatzes haben am 15. Juni 2026 begonnen.

Die Arbeiten umfassen neben der Neugestaltung des Bahnhofplatzes und der Bahnhofstrasse den Bau eines neuen Busbahnhof, eines neuen Zugangs zur SBB-Unterführung sowie die Erneuerung sämtlicher Werkleitungen innerhalb des Projektperimeters.

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2027. Die abschliessenden Deckbelagsarbeiten sind für den Sommer 2028 vorgesehen.

Die Arbeiten werden durch die Anliker AG aus Rickenbach SO in mehreren Etappen ausgeführt. Die Zufahrt zu den Liegenschaften sowie die Durchfahrt auf der Bahnhofstrasse bleiben während der Bauzeit gewährleistet. Kurzzeitige Wartezeiten können jedoch entstehen und wir bitten Sie um Verständnis.

Sollte die Benutzung eines Parkplatzes für die AnwohnerInnen vorübergehend nicht möglich sein, stellen wir für diesen Zeitraum einen Ersatzparkplatz zur Verfügung.


Bei allfälligen Fragen stehen Ihnen folgende Ansprechpersonen zur Verfügung:

Reto Mäder (Bauleitung, Emch+Berger AG Zofingen) 076 395 11 61
Giuseppe Di Leonardo (Bauführer, Anliker AG) 079 843 77 45


Von Seiten der Bauherrschaften sind folgende Ansprechpersonen vorhanden:

Conny Spiess (Gemeinde Rothrist, Tiefbau) 062 785 36 47
David Aegerter (EW Rothrist AG, Stromversorgung) 062 785 80 76
José Martin Vazquez (EW Rothrist AG, Wasserversorgung) 062 785 80 71

Emch+Berger AG Zofingen

 

Projektunterlagen

An der Gemeindeversammlung vom 30.11.2023 wurde ein Verpflichtungskredit für die Erneuerung des Bahnhofplatzes mit Bushaltestelle und Bahnhofstrasse bewilligt. 

Ausgangslage

Die Gemeinde Rothrist möchte im Zentrum Bahnhof eine qualitative, auf die Lage abgestimmte Innenentwicklung ermöglichen und fördern. Mit einer Grösse von gut 1,45 Hektaren und seiner zentralen Lage am Bahnhof kann das Gebiet einen wesentlichen Beitrag zur Innenentwicklung von Rothrist leisten. Folgerichtig wurde das gesamte Areal im Rahmen der Nutzungsplanung von der Gemeindeversammlung am 26. November 2009 mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt. Anschliessend wurde zusammen mit den Grundeigentümern ein Entwicklungsrichtplan erarbeitet und vom Gemeinderat im Januar 2017 beschlossen. Im Rahmen eines Studienauftrags erarbeiteten fünf Planungsteams ihre Konzepte und am 24. November 2022 genehmigte die Gemeindeversammlung den Planungskredit für das Vorprojekt.

Bauprojekt

Im Rahmen des Vorprojekts wurde die Projektstudie des Planungsteams Balliana Schubert, Zürich weiterentwickelt. Insbesondere erfolgte das Abschätzen der Realisierungsmöglichkeit unter Berücksichtigung der Angaben des Beurteilungsgremiums, der Umweltfaktoren, der massgebenden Gesetze und Reglemente.

Das architektonische Konzept wurde zusammen mit dem direkt betroffenen Grundeigentümer der Parzelle 1250 an der Bahnhofstrasse 4 und 6 ausgearbeitet.

Gegen die häufig auftretenden Hitzeperioden und intensiveren Starkregenereignisse soll mit dem Konzept "Schwammstadt" anfallendes Regenwasser gespeichert werden, anstatt es lediglich zu kanalisieren und abzuleiten. Bodenuntersuchungen haben ergeben, dass das Konzept "Schwammstadt" umgesetzt werden kann. Hellbeige eingefärbter Asphalt mit einer hohen Rückstrahlung soll dafür sorgen, dass keine hohe Wärmespeicherung oder ein Hitzestau entstehen können.

Das Bauprojekt soll in drei Phasen realisiert werden. In der 1. Etappe sollen der zentrale Busbahnhof mit einer neuen behindertengerechten Rampe, die vierte Bushaltestelle und die Parkplätze erstellt werden. Die Machbarkeit der Strassenführung für den Busbahnhof wurde in einem Fahrversuch mit den Busbetrieben bereits überprüft und bestätigt. Die Schnittstellen mit der SBB-Planung werden im geplanten Bauprojekt 2024 berücksichtigt.

Die 2. Etappe umfasst die Ausbauschritte im Zusammenhang mit dem Ausbau der Bahninfrastruktur STEP 2035; damit soll unter der Federführung der SBB u.a. die westliche Unterführung behindertengerecht ausgebaut werden. Das Projekt beinhaltet auch die Gestaltung östlich des Güterschuppens. Hierfür wird die SBB im Frühjahr 2025 den Bauentscheid treffen, welcher den Start der 2. Etappe markiert.

Die Realisierung der 3. Etappe erfolgt synchron mit den Bauprojekten der weiteren Grundeigentümer ab ca. 2026/2027.

Baukosten

Die geschätzten Baukosten setzen sich wie folgt zusammen:

Vorbereitungsarbeiten CHF 1'214'000
Gebäude CHF 1'510'000
Umgebung (Etappe 1 und 2) CHF 4'220'625
Baunebenkosten, Honorare und MWST CHF 2'817'755
Total CHF 9'762'380

Der Bund hat sich im Agglomerationsprogramm 3. Generation verpflichtet, sich an den Kosten für den zentralen Busbahnhof von schätzungsweise 4,25 Mio. Franken mit einem Anteil von 35 % oder 1,49 Mio. Franken zu beteiligen. Vom Kanton kann ein Beitrag von 1,3 Mio. Franken erwartet werden. Der Gemeinde verbleibt somit ein Anteil von rund 7,0 Mio. Franken.

Unterlagen

Präsentation Vorprojekt
Schnittpläne
Situationsplan